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"Ich bedanke mich in unser aller Namen nochmals ganz herzlich für Ihre Mühe und Einsatz. – Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass ein Prof. unserer FH uns so sehr unterstützt und uns solche Möglichkeiten eröffnet. – Herzlichen Dank!" Mathias Stark, Student 5. Semester Management im Gesundheitswesen, Co-Autor der Autofahrer-Studie  Mehr...

Artikel zur Autofahrer-Studie (Wolfsburger Nachrichten, 3.2.2009)

Meine Lehrveranstaltungen:

Im Rahmen meiner Professur an der Fachhochschule Braunschweig / Wolfenbüttel, Fachbereich Gesundheitswesen, unterrichte ich u. a. die Fächer

Sozial- und Präventivmedizin

Epidemiologie

Einführung in wissenschaftliches Arbeiten

Gesundheitsökonomie II

Evaluation im Gesundheitswesen

Wirtschafts- und Gesundheitsenglisch.

Aktuelles zu meinen Lehrveranstaltungen, studentischen Projekten und Symposien finden Sie hier.

Lehrbefugnis (Venia legendi):

Die mit der Habilitation verliehene sog. Lehrbefugnis (Venia legendi) für Gesundheitswissenschaften
besitze ich an der Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften.

Vorlesungen und Seminare in Epidemiologie (Aufbaustudiengang Public Health)

Frühere Lehrtätigkeiten (Auswahl):

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf:
Zusatzstudiengang Gesundheitswissenschaften und Sozialmedizin (für Postgraduierte)

Humboldt-Universität zu Berlin, Medizinische Fakultät Charité:
„Sozialmedizin und Epidemiologie“,
Vorlesungen und Seminare für Studierende der Humanmedizin im klinischen Studienabschnitt,
Doktorandenkolloquium

Zum didaktischen Konzept der Lehrveranstaltung
"Sozial- und Präventivmedizin"

Der „Studierende (ist) nicht mehr Lernender, sondern dieser forscht selbst, und der
Professor leitet seine Forschung und unterstützt ihn darin." 

Wilhelm von Humboldt
Gründer der Berliner Universität

Studierende stellten Ergebnisse ihrer Projektarbeiten im Fach „Sozial- und Präventivmedizin“ bei dem Ersten Symposium Gesundheitsförderung im Oktober 2006 und bei dem Dritten Symposium Gesundheitsförderung am 2. Juli 2008 vor. Die Studierenden sind in ihrem Fachstudium bereits fortgeschritten. Viele von ihnen verfügen schon über Berufserfahrung. Ziel ist es daher, bisher im Studium theoretisch Gelerntes in praxisnahen Projekten anzuwenden und zu vertiefen. 

Das didaktische Konzept gründet sich auf Prinzipien des problemorientierten und selbstorganisierten Lernens in überschaubaren Teams (2 bis 4 Studierende) unter fachkundiger Anleitung des Dozenten. Derartige Konzepte werden in den letzten Jahren an Schulen und Hochschulen verstärkt diskutiert und angewandt. 

Die praktische Durchführung des Kurses

Zu diesem Zweck wird eine relevante Fragestellung von begrenztem Umfang aus dem Gebiet der Sozial- und Präventivmedizin von dem Team unter Anleitung des Dozenten definiert und empirisch durch eigene Erhebungen (z. B. Befragungen, Beobachtungen) unter Zuhilfenahme von Bibliothek, Internet und Literaturdatenbanken beantwortet. 

Nach einer Anfangsphase der Einführung in die Thematik durch den Dozenten arbeiten die Studierenden in Teams. Die Zeiten der Lehrveranstaltung finden in den PC-Räumen der Hochschule statt. Dies erlaubt den Teams den Zugriff auf das Internet und Literaturdatenbanken, das Schreiben von Fragebogen und Ausarbeitungen, das Erstellen von Präsentationen sowie Auswertungen und Berechnungen. Während jede Gruppe entsprechend ihrem Projektstand arbeitet, geht der Dozent von Gruppe zu Gruppe und klärt die jeweils bestehenden Fragen im Gespräch mit der Gruppe. Anwesenheitspflicht besteht in dieser Phase nicht, es zählt das Ergebnis. Die Befragungen werden von den Studierenden selbst organisiert und vorgenommen, in der Regel außerhalb der Zeit der Lehrveranstaltung. Gegen Ende des Semesters präsentieren alle Gruppen ihre Ergebnisse in Form von Kurzvorträgen vor dem Plenum aller Teilnehmer mit anschließender Diskussion. Außerdem erstellen sie schriftliche Ausarbeitungen. Jeder Studierende erhält eine Note für die gesamte individuell erbrachte Leistung. Mit allen Teams führt der Dozent am Ende des Semesters Rückmeldegespräche, in denen ein gegenseitiger Austausch in offener Atmosphäre stattfindet. Im Zentrum stehen die Würdigung der erbrachten Leistungen sowie individuelle Hinweise für die Optimierung des Lernens im weiteren Verlauf des Studiums.

Der Nutzen für die Studierenden

Dieses Vorgehen macht eine optimale individuelle Förderung in überschaubaren Gruppen und eine Differenzierung nach thematischen Interessen sowie individuellen Stärken und Fragen möglich. Alle Teilnehmer sind gefordert, ihre Leistungen in Kooperation mit ihren Kommilitonen aktiv einzubringen. Dies erfordert ohne Zweifel Anstrengungen, die durch den Erfolg des Projekts belohnt werden. Dies bereitet auf die praktischen Aufgaben im Beruf vor und hilft, den oft gefürchteten „Praxisschock“ zu vermeiden. Nicht zuletzt können erfolgreiche Projekte wichtige Argumente bei Bewerbungen sein. Im Gegensatz zu manchen Lehrveranstaltungen an „Massenuniversitäten“ mit Hunderten von Studenten in einer Vorlesung bietet die Lernumgebung an der Fachhochschule die einzigartige Möglichkeit dieser individuellen Förderung.

Lernen ist ein aktiver Prozeß. Eine Hochschule ist keine Tankstelle, wo vorgefertigtes Wissen in studentische Köpfe gefüllt wird. Daher sind Mitarbeit, Motivation und Engagement der Studenten von wesentlicher Bedeutung. In diesem Sinne kann die oft beschworene und selten verwirklichte Vision Humboldts  zumindest ansatzweise Realität werden.

Prof. Dr. med. Christoph Trautner

 

 
 

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